6 Zutaten für erfolgreiches Teambuilding!

Sie wollen ein Teambuilding veranstalten, das richtig rockt?

Dazu brauchen Sie mehr als eine coole Location, einen Keynote Speaker und „ein wenig“ Budget.

Lernen Sie sechs Zutaten für erfolgreiche Teambildung kennen, wo es knifflig wird und wo wahrer Heldenmut gefragt ist!

 

Ausgangsfrage: Was wollen und brauchen Ihre Mitarbeiter?

Sie haben sich also dazu entschlossen, die nächste Veranstaltung nicht nur als reines Meeting zu veranstalten, sondern wollen Ihren Mitarbeitern wirklich etwas bieten, Mehrwert generieren und am besten als Mannschaft gestärkt aus der Veranstaltung hervorgehen?

Dann beginnt Ihre Veranstaltungsorganisation hier!

Denn:

Wenn es darum geht, großartige Veranstaltungen durchzuführen, müssen Ihre Teilnehmer im Mittelpunkt stehen.

Und da drängt sich direkt eine Frage auf:

Was wollen meine Mitarbeiter denn überhaupt? Spaß haben und inspiriert werden? Auf jeden Fall! Aber ist das genug?

Meine Erfahrung: Nur zum Teil.

In den meisten Teams und Abteilungen funktioniert die Zusammenarbeit häufig gut und doch gibt es verborgene Ecken, in denen es noch nicht vollkommen rund läuft. Meistens Kleinigkeiten, die den täglichen Kampf im Office unnötig erschweren. Der Wunsch vieler Angestellter ist, diesen täglichen Ärger ein wenig zu verringern, damit die Arbeit reibungsloser vonstatten geht.

Das können die Rahmenbedingungen für die Arbeit sein, unstimmige Prozesse oder das Verhalten des Vorgesetzten. Und schon sind wir beim besagten Heldenmut, der insbesondere für Führungskräfte vonnöten ist, um wirklich gute Veranstaltungen zu kreieren.

 

Herausforderung #1 – Lassen Sie los

Abschiede sind nie einfach und so ist es auch mit dem Abschied von liebgewonnenen Formaten, Methoden und Traditionen. Gerade das wird jedoch nötig sein, um ein wirkliches Killerevent auf die Beine zu stellen. Denn unleserliche Organigramme in Powerpoint, voll gehängte Räume mit Flipcharts, Metaplanwände und Moderationskarten hat wahrscheinlich jeder Ihrer Teilnehmer schon gefühlte 50 Mal erlebt. Bringen Sie also genug Mut mit, wird Ihnen der Dank Ihrer Kollegen gewiss sein.

Umsetzung: Schauen Sie sich um, recherchieren Sie, holen Sie Empfehlungen von Kollegen im Netzwerk ein, was gerade der „hot Stuff“ in Sachen Veranstaltung ist und wie deren Erfahrungen damit sind.

 

Herausforderung #2 – Hören Sie genau hin – Holen Sie Ihre Mitarbeiter da ab, wo sie stehen

Klingt etwas altbacken und was das ganze mit Heldentum zu tun haben soll, ist auch noch nicht ganz klar? Lassen Sie mich etwas präziser werden: Einer der häufigsten Fehler, die bei Offsite-Meetings, Tagungen, Workshops und Seminaren begangen werden: Die Interessen der Mitarbeiter zu übergehen und Themen ohne Mitbestimmung festzulegen.

Warum?

Die Interessen, Schmerzpunkte und Themen der Mitarbeiter werden ignoriert, man wird schon wieder nicht „gehört“. Das Engagement bei solch einer Veranstaltung ist häufig, naja, lassen Sie es uns „überschaubar“ nennen. Da viele von uns besser im Informieren als im Zuhören sind, keine ganz einfache Aufgabe.

Ihre Herausforderung:

Den Mut aufzubringen, die Mitarbeiter nach ihren Themen zu fragen, einen Prozess zu installieren, der sicherstellt, dass genau die Themen auf den Tisch kommen, die die Mehrheit der Teilnehmer für wichtig halten. Und, last but not least, es auszuhalten, dass eigene Themen unter Umständen kürzer gehalten werden müssen.

Umsetzung: Setzen Sie einen anonymen Prozess auf, sonst besteht die Gefahr, dass doch nicht all das ans Tageslicht kommt, was in den Köpfen und Herzen schlummert. Einige Dienstleister bieten an, Ihre Mitarbeiter vorab zu interviewen. Meine Erfahrung damit ist allerdings, dass es dort nicht immer repräsentativ und anonym zugeht.

Meistens erscheinen nur die Mitarbeiter mit den größten „Schmerzen“, deren Probleme jedoch meist aus persönlichen Gründen stammen und nicht stellvertretend für den Rest der Gruppe stehen.

Wir nutzen für unsere Veranstaltungen Tools wie Google Forms oder Polleverywhere. Das ermöglicht einen einfachen Prozess ohne IT-Kenntnisse, der absolut anonym und vor allem repräsentativ ist.

 

Herausforderung #3 – Sorgen Sie für einen ergebnisoffenen Prozess

Nichts nervt mehr als das Vorgaukeln von freiem Arbeiten und Mitgestaltung, wenn sich später herausstellt, dass doch schon alles vorher feststand. Nennen Ihre Mitarbeiter Themen, die gemeinsame Arbeit, Dialog und Diskussion erfordern, ist das ein besonderer Vertrauensbeweis.

Die Aufgabe der Führungskräfte ist es, darauf aufbauend für einen tatsächlich ergebnisoffenen Prozess zu sorgen.

Wenn Sie wissen, welche Themen aktuell in einem anderen Gremium auf der Agenda stehen, bereits eine Entscheidung getroffen ist oder welche Themen in der aktuellen Zusammensetzung keinen Sinn ergeben, teilen Sie dies Ihrem Team vorher mit. Wenn nötig, verdeutlichen Sie die Rahmenbedingungen, in denen die Ergebnisse sich bewegen müssen.

 

Herausforderung #4 – Erst wenn es unangenehm wird, zeigt sich, wer es wirklich drauf hat

Eine der schwierigsten Herausforderungen. Sie haben vor einer Veranstaltung gewisse oder sogar genaue Vorstellungen darüber, wie es laufen wird, welche Themen auf die Agenda kommen und welche Ergebnisse produziert werden. Und dann – kommt alles anders als gedacht. Und hier zeigt sich, aus welchem Holz Sie geschnitzt sind, denn es gibt verschiedenen Wege damit umzugehen: Frustration und Ärger, Ignoranz oder Akzeptanz.

Während es vollkommen okay ist, zu zeigen, dass man etwas anderes erwartet hatte, erfordert es eine gewisse Größe, solche Ergebnisse zu akzeptieren und sich ihnen zu stellen. Warum das gar nicht so schlimm ist: Unsere Mitmenschen erkennen, was uns umtreibt, ob wir es totschweigen und uns leise ärgern oder uns der Herausforderung stellen. Wenn wir das schaffen, zahlt es sich aus. Am Ende zahlen Mitarbeiter langfristig den ehrlichen und konstruktiven Umgang mit gesteigertem Vertrauen, Loyalität und Leistung zurück.

 

Herausforderung #5 – Unterschiedlichkeit? Perfekt: Die Kraft liegt in der Heterogenität Ihrer Mannschaft.

Einwände, unterschiedliche Meinungen und Perspektiven sind manchmal ein „pain in the ass“. Pauschale Einwände, unterschiedliche Meinungen oder verschiedene Perspektiven mögen erstmal ernüchternd sein, müssen aber berücksichtigt werden. Solche Unstimmigkeiten können sogar nützlich sein, wenn es gelingt respektvoll und konstruktiv damit umzugehen. Das ist alles andere als einfach und doch liegt in aller Unterschiedlichkeit die Stärke Ihrer Mannschaft – wären alle immer der gleichen Meinung, würde niemand die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Und somit mögliche Probleme antizipiert, quer denkt, neue Ideen und Lösungen ermöglicht.

Stellen Sie sich vor, Sie würden ein leckeres Gericht zubereiten. Und es dann nur mit einem Gewürz würzen: Jede Menge Salz. Kein Pfeffer, kein Curry, keine Kräuter. Nur Salz. Das Ergebnis? Sie wissen schon.

 

Herausforderung #6 – Nach dem Teambuilding werden Sie getestet

Dann liegen Fakten und Ergebnisse auf dem Tisch. Unter Umständen hat sich einiges von selbst erledigt, oft bleiben jedoch mehrere Punkte, die bearbeitet werden müssen. Um zu vermeiden, dass Ihre Mitarbeiter vor der nächsten Veranstaltung sagen „Das hatten wir schon oft und es hat ja doch nichts gebracht“, gilt es, jetzt erst recht loszulegen und die Themen anzugehen. Denn blöderweise folgt jetzt erst der Beweis für Ihre Mitarbeiter, dass es Ihnen wirklich ernst war: Die Aufgaben #1 bis #5 gelten immer noch und Nummer 6 bedeutet: Die neuen Aufgaben und Erkenntnisse trotz aller Hektik im Alltag so schnell wie möglich umzusetzen. Und ein Follow-Up zu planen.

Umsetzung: Blocken Sie sich Zeit im Kalender, um die Ergebnisse zu sichten, zu priorisieren und einzuteilen: Was muss Ich selbst erledigen, woran arbeiten andere, was betrifft das ganze Team, wo muss ich nachhaken oder dranbleiben? Planen Sie zudem regelmäßige Follow-Up-Termine.

 

Die gute Nachricht – Das haben Sie davon, wenn Sie die sechs Herausforderungen meistern:

Wahrscheinlich ein kleines bisschen mehr Arbeit und ein wenig mehr Stress, auf lange Sicht aber weniger. Ihre Mitarbeiter oder Kollegen werden Ihnen für solch ein Vorgehen dankbar sein. Gelingt es Ihnen, den Mut aufzubringen, die obigen Punkte sowie Aufgaben anzugehen und die Ergebnisse gemeinsam mit dem Team in die Tat umzusetzen, wird das Vertrauen Ihrer Mannschaft in Sie deutlich zunehmen und das zahlt sich langfristig aus: Höhere Loyalität, geringere Fluktuation und gesteigerte Effektivität in Ihrem Team.

Jetzt sind Sie dran!

Wie sind Ihre Erfahrungen mit den oben genannten Punkten? Gibt es Punkte hinzuzufügen? Teilen Sie sie mit uns in den Kommentaren! Finden Sie mehr Informationen zu gelungenen Teambuildingveranstaltungen auf unserer Teamevent Seite

Mehr Informationen zum finden Sie auf unserer Seite zum Teambuilding

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