6 Dinge, die Sie über Planspiele und Business Games noch nicht wussten


Was hat Spielen mit Business zu tun?

Kennen Sie das?

Sie befinden sich in der Planung für anstehende Tagungen, Workshops, Off-Sites oder Teambuilding Seminare und die üblichen Fragen drängen sich auf: Was ist das Ziel? Was soll dort passieren und wie? Und was kommt auf die Agenda?

Dabei fallen Ihnen eine Menge Dinge ein, die helfen könnten: Keynote Speaker, Gruppenarbeiten oder die letzte Präsentation des Vorstandes. Aber das haben Sie doch schon 100 Mal gemacht, oder?

Wie wäre es stattdessen mit einer anderen Idee?

Zum Beispiel mal eine ganze Veranstaltung lang zu spielen!

Klingt verlockend, denn so ein Spiel wäre mal was anderes, würde Schwung in die Bude bringen und allen Teilnehmern Spaß bereiten. Aber: „Ist das wirklich das Richtige?“

Könnte die Zeit nicht stattdessen viel effektiver für ein herkömmliches Meeting genutzt werden, um anstehende Themen zu bearbeiten, statt einfach nur zu “spielen”?
 

Wir haben dazu eine klare Meinung: Auf keinen Fall!

Denn bei herkömmlichen Meetings gibt es immer das gleiche Problem: Sie sind herkömmlich …

Soll heißen: Meistens sorgen ein ähnlicher Ablauf, ähnliche Themen, ähnliche Ideen und ähnliche Fragen für ähnliche Ergebnisse.

Und die sind nicht jedes Mal berauschend: Es wird viel besprochen, wenig konkret umgesetzt und wirklich Wichtiges bleibt ungesagt. Und das Schlimmste: Das Ganze fühlt sich schrecklich nach Arbeit an!

Wir haben im Folgenden sechs Punkte zusammengetragen, die aufzeigen, warum (Plan-)Spiele den entscheidenden Unterschied für Ihre Veranstaltung machen.

Und das können Spiele besser?

Ja! Hier die Kurzfassung – für alle, die es eilig haben:
(Plan)-Spiele …

  • #1 beschleunigen den Teamentwicklungsprozess.
  • #2 verbessern Zusammenarbeit & Kommunikation.
  • #3 lassen Sie intensiv arbeiten, ohne dass es sich wie Arbeit anfühlt.
  • #4 binden alle Teilnehmer aktiv ein.
  • #5 regen zum Dialog an.
  • #6 vermitteln Ihren Mitarbeitern Wertschätzung.

 

Warum diese sechs Punkte so wichtig sind?

Die kommenden Zeilen erklären es.

#1 – Beschleungigung für die Teamentwicklung

Teamentwicklungsprozesse sind die Voraussetzung, um eine Gruppe von Menschen möglichst schnell zu befähigen, zusammenzuarbeiten und brauchbare Ergebnisse zu generieren.

Für Kollegen, die schon länger zusammenarbeiten, bedeutet Teamentwicklung die stetige Überprüfung, ob ihre Zusammenarbeit noch zielgerichtet ist. Das bedeutet, sich ein Stück weit kennenzulernen. Zu verstehen, wie die anderen ticken. Herauszufinden, wie man effektiv zusammenarbeitet und wer was wie tut.

Im täglichen Miteinander dauert dieser Prozess Wochen bis Monate. Businessgames und Planspiele beschleunigen diesen Vorgang extrem, indem sie das „Wie“ der Zusammenarbeit exakt abbilden. Darüber hinaus werden durch das gemeinsame Erlebnis unterschiedliche Perspektiven auf die gleiche Sache aufgezeigt und das „Wie“ wird besprechbar.

#2 – Verbesserte Zusammenarbeit und Kommunikation – Motivation alleine reicht nicht!

Unser Eindruck aus vielen hundert Veranstaltungen ist, dass Teams oft nicht die Leistung auf die Straße bringen, zu der sie auf dem Papier eigentlich in der Lage wären. Und in den wenigsten Fällen liegt es daran, dass das Team aus unmotivierten Mitarbeitern besteht.

Ganz im Gegenteil: Oft sind die Teammitglieder hoch motiviert, fühlen sich jedoch im Arbeitsalltag ausgebremst. Bei genauem Nachfragen wird deutlich, dass die Art und Weise der Zusammenarbeit dafür verantwortlich ist. Es sind alltägliche Kleinigkeiten, die zwar niemand aus böser Absicht tut, die in ihrer Summe jedoch zu Unstimmigkeit oder sogar Ärger führen.

Mal wird vergessen, alle Kollegen über eine Änderung zu informieren. Mal wird angenommen, die Information sei schon bei allen angelangt.

Oder die Führungskraft denkt, mit den Infos aus dem letzten Mailing seien alle Unklarheiten beseitigt. Und das, obwohl jeder, der länger im Arbeitsleben steht, eigentlich ein klares Bild über effektive Kommunikation und Zusammenarbeit hat. In der Hektik des Berufslebens rückt dieses Wissen jedoch schnell in den Hintergrund.

Hier kommt die Stärke von Planspielen und Business Games zum tragen

Durch die gemeinsame Erfahrung und das Debrief (die Nachbesprechung) wird dieses Wissen wieder auf die Festplatte geladen und aktualisiert.

Aber nicht pauschal wie in klassischen Kommunikationsseminaren, sondern genau auf die jeweilige Situation des Teams angepasst, weil genau die Teammitglieder in der Simulation zusammenarbeiten, die auch im Alltag gemeinsam am Start sind. Da alle das Gleiche erleben, offenbaren sich allen die gleichen Themen.

Nur wird im Nachhinein sichtbar, dass Einzelne die gleiche Situation durchaus unterschiedlich wahrnehmen. Und wo im hektischen Alltag wieder leichte Verstimmung angesagt wäre, birgt die Atmosphäre des Spiels die Chance, diese Dinge mit allen zu besprechen – ohne, dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt.

#3 – ALLE sind involviert – nicht nur die, die sonst immer reden

Vielleicht kennen Sie das aus Meetings und Workshops: Fast immer kommen Ideen, Fragen und Redebeiträge von dem gleichen Teilnehmerkreis. Der Rest sitzt mehr oder weniger passiv dabei, nimmt auf und denkt mit, trägt aber wenig bei.

Was aber, wenn in den Gedanken, Ideen und Fragen derer, die vielleicht nicht laut genug auf sich aufmerksam machen oder generell etwas zurückhaltender sind, wahre Schätze verborgen lägen? Ideen, Fragen und Möglichkeiten, auf die sonst keiner kommt? Die würden das Team vielleicht einen entscheidenden Schritt weiterbringen.

Planspiele und Business Games involvieren „gezwungenermaßen“ ALLE Anwesenden. Und ein ausgeklügeltes Spielsystem sorgt dafür, dass auch wirklich ALLE zu Wort kommen. Wenn nicht in der eigentlichen Aktion, dann auf jeden Fall in der Nachbesprechung.

Das bedeutet, es werden alle gehört, unterschiedliche Sichtweisen tun sich auf, die synchronisiert werden können und es wird klar, dass die Unterschiedlichkeit zwischen den einzelnen Teammitgliedern eigentlich viel mehr Chance denn Bedrohung ist.

Im Debrief zeigt sich regelmäßig, dass die meisten Gruppen alle Ressourcen in sich tragen, die sie brauchen, um Spitzenleistung zu erbringen.

Die Kunst ist es allerdings, das Wissen ins System zu bringen, alle zu Wort kommen zu lassen und sich im richtigen Moment eine Auszeit zu gönnen, um die Kraft gemeinsam auf die Straße zu bringen.

#4 – Intensive Arbeit, die sich nicht wie Arbeit anfühlt

Hört sich anstrengend an? Das Tolle: Ist es nicht! Durch permanenten Wechsel von Erlebnissen und Debrief, gepaart mit guter Laune, Spaß, Bewegung und Erkenntnis, wird es eines auf jeden Fall nie: Langweilig. Im Gegenteil – dem Spiel wohnt trotz hoher Intensität eine gewisse Leichtigkeit inne.

Natürlich werden die Teilnehmer gefordert, aber es ist wie bei einem Brettspiel mit guten Freunden: Es ist spannend, zeigt unterschiedliche Blickwinkel auf und macht gleichzeitig eine Menge Spaß.

Denn das haben Spiele an sich: Wir spielen, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen, suchen nach Vorteilen, probieren aus, durchleben Emotionen, tauschen uns aus und fragen uns, was wir hätten anders oder besser machen können.

Nichts davon fühlt sich nach harter Arbeit an. Und wir nehmen aus jedem Spiel trotzdem einiges an Erkenntnis mit.

#5 – Erlebnisse regen den Dialog an!

Hatten Sie schon mal ein spannendes oder unterhaltsames Erlebnis (beispielsweise Urlaub, sich selbst überwinden, Achterbahnfahrten, aufregende Spiele, Sportereignisse, Filme und Serien)? Was haben Sie damit gemacht? Es in Ihrem Inneren mit sich herumgetragen?

Natürlich nicht! Alle Erlebnisse, die uns bewegen, teilen wir gerne mit anderen: Mit denjenigen, die uns nahestehen, in der gleichen Position sind oder gar das Gleiche erlebt haben. Diesem Mechanismus kann man sich auch im seriösen Spiel nicht entziehen.

Und deshalb ist es zwangsläufig so, dass die gemeinsamen Erlebnisse im Business Game oder Planspiel für Austausch zwischen den Spielenden sorgen. Man diskutiert lebhaft und ungezwungen über das Spiel, die Regeln, die eigenen Ideen und sogar Ähnlichkeiten zum Businessalltag. Mehr und intensiver, als es im klassischen Seminar-Setting möglich wäre.

Und genau hier ist der Punkt erreicht, an dem etwas Trauriges passiert: Nun haben Sie die Eintrittskarte, um wieder an die Arbeit zu gehen – nämlich konstruktiv und in positiver Atmosphäre an dem „Wie“ Ihrer Zusammenarbeit zu werkeln.

Dieses Mal aber unter anderen Voraussetzungen: Mit dem gemeinsamen Erlebnis, das die anstehenden Themen sichtbar und besprechbar gemacht hat, in den Köpfen und Herzen.
Und dann ist es wieder Zeit für einen (fast) herkömmlichen Workshop.
Sie haben Interesse an einem Planspiel oder ein Businessgame? Stöbern Sie in unseren Angeboten! Beispielsweise bei Mission Axolotl oder beim Unternehmensplanspiel CLAN Quest!

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